Was für ein Start in die Wintersaison vom GGB Nachwuchs! Drei Podestplätze und somit drei Qualifikationen für den Regionalfinal im März 2020.

Den Anfang machten am Morgen die U14 und U16 Athletinnen und Athleten. Und das U16 Mixed Team legte gleich so richtig los. Nach dem 2. Platz im Stabweitsprung holten sie im Sprint die meisten Punkte aller startenden Teams. So führten sie nach zwei Disziplinen die Zwischenrangliste an. Und diesen Platz gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab und das obwohl andere im Biathlon deutlich mehr Hütchen trafen. Die starke Laufleistung machte dies jedoch locker wett. Zum Schluss folgte ein überzeugender Auftritt im Teamcross. Hosea legte einmal mehr einen super Start hin, das Team hielt sich stets in den vordersten Rängen auf und wurde am Schluss 3. geschlagen nur von den zwei Boys-Teams, die mit den Mixed gestartet waren. So standen Hosea, Leonie, Naima, Bianca und Wilma zuoberst auf dem Podest und durften sich über die Goldmedaille freuen.

Für die beiden Teams der U14 begann der Morgen etwas schwieriger als geplant, da bei beiden Teams jeweils ein Mitglied fehlte. Während das U14 Modi Team noch vor Beginn der ersten Disziplin komplett war, fehlte dem U14 Mixed Team weiterhin ein Punktesammler. Nach einem etwas verhaltenen Start beim Mehrfachsprung (zweimal Rang 7) drehten die beiden Teams über die Hürden mächtig auf und holten sich die Plätze 2 (Modis) und 3 (Mixed) – für das Mixed Team eine grossartige Leistung, mussten sie doch kurz vor Beginn alles, was wir im Training geübt hatten, nochmals komplett umdenken, da jetzt alle fünf statt nur den üblichen vier Längen absolvieren mussten.

Im Biathlon sowie im abschliessenden Cross galt es weiter an Boden gut zu machen. Die fünf Athletinnen des U14 Modi Teams lösten ihre Aufgabe mit Bravour. Während im Biathlon nur gerade 2(!) Hütchen stehen blieben, kämpften sie sich im Cross nach einer ersten schwierigen Runde von Platz 8 auf 3 und konnten so die Hoffnungen auf einen Podestplatz – und somit die Qualifikation für den Regionalfinal – am Leben erhalten. Für die vier tapferen Kämpferinnen und Kämpfer des Mixed Teams hingegen folgte nun die schwierigste Phase des Wettkampfes. War der zahlenmässige Nachteil in den Disziplinen aufgrund der tollen Leistungen noch wenig spürbar gewesen, so wurde es nun im Biathlon sowie im Cross eine Herkulesaufgabe gegen die kompletten Teams Punkte aufzuholen. Unbeeindruckt von diesem Nachteil, holten die vier jedoch Punkt um Punkt und im abschliessenden Hindernislauf zeigten Flavia und Matthias mit je einer Zusatzrunde – jede und jeder der schon einmal bei einem Kids Cup mitgemacht hat weiss, wie anstrengend nur schon eine Runde im Cross sein kann – aus welchem Holz die Kids der GGB geschnitzt sind und kämpften bis zum Schluss.

Die Bemühungen des Mixed Teams wurden leider nicht belohnt, sie platzierten sich auf Rang 7, eine starke Leistung zu viert. Zu den fünf Mädchen des Modi Teams war das Wettkampfglück sogar noch etwas gemeiner. Nach den durch und durch guten und konstanten Leistungen in allen Disziplinen fehlte ein einziger Rangpunkt für einen Podestplatz.

Am Nachmittag waren dann die Jüngeren am Start. Und erneut gab es Medaillen für die GGB. Sowohl das U12 Mixed Team mit Nico, Nicolas, Julian, Lavinia, Alessia und Liana als auch das U10 Mixed Team mit Elin, Anna, Ioann, Amy, Elea und Julian gewannen die Bronzemedaille. Beide Teams legten den Grundstein zum Erfolg in der jeweiligen Sprintdisziplin, die sie gewinnen konnten. Es folgten gute Leistungen im Sprung und zwei 5. Plätze im Biathlon. Im abschliessenden Teamcross konnten die Kids mit starken Leistungen den Podestplatz absichern und sich am Schluss beide über Bronze freuen.

Ganz knapp neben dem Podest landete das U12 Modis Team. Auch hier wäre mit etwas mehr Wettkampfglück die Medaille drin gewesen. Aber die Mädchen haben ja in Bern oder dann im neuen Jahr noch weiter Chancen, sich zu qualifizieren. Genauso wie das zweite U10 Mixed Team, das am Start war. Es war ein intensiver Tag. Geprägt von super Leistungen und grossem Einsatz der GGB-Kids. So kann es weiter gehen!

 

Fotos: Daniel Werthmüller