Statuten und Leitbild

 

 

I. Allgemeine Bestimmungen

II. Mitgliedschaft

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

IV. Organisation

V. Finanzen

VI. Publikationsorgan / Archiv

VII. Schlussbestimmungen

 

 

Leitbild der GGB

 

 

 

 

I. Allgemeine Bestimmungen

Art. 1

Unter dem Namen „Gymnastische Gesellschaft Bern“ (GGB) besteht mit Sitz in Bern ein Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB.

 

Name / Sitz

Art. 2

Die GGB bezweckt, ihren Mitgliedern Trainings- und Wettkampf­möglichkeiten, insbesondere in den Sportarten Leichtathletik, Ski und Tischtennis, aber auch in den Bereichen Fitness, Ballsport­arten etc. anzubieten. Sie fördert sowohl den Breiten- wie auch den Leistungssport. Sie ist politisch und konfessionell neutral.

 

Zweck

Art. 3

Die GGB kann Mitglied von stadtbernischen, kantonalbernischen, schweizerischen oder internationalen Sportorganisationen sein.

Die GGB ist ausserdem Mitglied der Genossenschaft Stadion Neufeld.

 

Zugehörigkeit



II. Mitgliedschaft

Art. 4

Die GGB setzt sich aus folgenden Mitgliederkategorien zusammen:

 

Zusammensetzung


a) Schülermitglieder

b) Jugendmitglieder

c) Aktivmitglieder

d) Breitensportmitglieder

e) Passivmitglieder

f) Ehrenmitglieder

g) Freimitglieder

 

 

Art. 5

Als Schülermitglieder werden Jugendliche bis und mit 13 Jahren aufgenommen.

 

Schülermitglieder



Art. 6

Als Jugendmitglied wird aufgenommen, wer mindestens 14 Jahre und noch nicht 20 Jahre alt ist.

 

Jugendmitglieder



Art. 7

Als Aktivmitglied zählt, wer mindestens 20 Jahre alt ist und sich in der GGB aktiv betätigen will.

 

Aktivmitglieder



Art. 8

Als Breitensportmitglied zählt, wer sich in der GGB aktiv betätigen will, aber nicht in einer Leichtathletikdisziplinengruppe trainiert.

 

Breitensport­mitglieder

Art. 9

Als Passivmitglied wird aufgenommen, wer die Bestrebungen der GGB ohne aktive sportliche Betätigung unterstützen will und ein Gesuch um Aufnahme als Passivmitglied stellt.

 

Passivmitglieder

Art. 10

Zum Freimitglied wird ernannt, wer während 50 Jahren der GGB als Schüler-, Jugend-, Aktiv- oder Passivmitglied angehört hat.

 

Freimitglieder

Art. 11

Zum Ehrenmitglied kann die Vereinsversammlung auf Antrag des Vorstandes ernennen, wer sich um den Verein oder um die Förderung des Sportes im Allgemeinen in hohem Masse verdient gemacht hat.

 

Ehrenmitglieder



Art. 12

Mitgliedern, die der GGB auf sportlichem oder anderem Gebiet besondere Dienste erwiesen haben, kann die Vereinsversamm­lung auf Antrag des Vorstandes die Ehrennadel verleihen.

 

 

Ehrennadel

Art. 13

Als Mitglied der GGB kann sich jede natürliche und juristische Person schriftlich bewerben. Der Eintritt kann jederzeit erfolgen. Die Mitgliedschaft von Minderjährigen erfordert die schriftliche Zustimmung des Inhabers der elterlichen Gewalt. Eintritts­gesuche können vom Vorstand endgültig und ohne Begründung abgelehnt werden.

 

Eintritt

Art. 14

Der Übertritt in eine andere Mitgliederkategorie erfolgt jeweils auf Jahresbeginn.

 

Übertritt

Art. 15

Austrittsbegehren sind schriftlich an den Vorstand zu richten.

 

Austritt

Art. 16

Der Vorstand kann Mitglieder ausschliessen, die trotz Ermah­nung ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nach­kommen, die in schwerwiegender Weise gegen Statuten, Reglemente oder Anordnungen der Organe verstossen oder die das Ansehen der GGB schädigen.

 

Ausschluss

Gegen den Ausschluss kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung an den Vorstand zuhanden der nächsten Vereinsversammlung, welche endgültig entscheidet, rekurriert werden.

 

 

 

 

 

 

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Art. 17

Die Mitglieder der Kategorien Art. 4 lit. b) bis g) sind stimm- und wahlberechtigt und haben das Recht, Anträge zu stellen.

 

Stimmrecht

Art. 18

Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins zu wahren und die Statuten, Reglemente und Anordnungen der Organe zu befolgen.

 

Interessenwahrung

 

 

 

 

 

 

 

IV. Organisation

Art. 19

Die Organe der GGB sind:

a) Die Vereinsversammlung

b) Der Vorstand

c) Die Geschäftsleitung (fakultativ)

d) Die Rechnungsrevisoren

 

Organe

Art. 20

Die Vereinsversammlung bildet das oberste Organ der GGB. Sie wird vom Vorstand in der Regel im ersten Quartal des Vereins­jahrs einberufen.

 

Vereins­versammlung

Art. 21

Die Vereinsversammlung behandelt folgende Geschäfte:

a) Protokoll der letzten Vereinsversammlung

b) Berichterstattung (Jahresbericht, Jahresrechnung, Revisorenbericht)

c) Ausblick

d) Finanzen

e) Wahl der Organe und des Präsidenten

f) Ehrungen

g) Anträge der Mitglieder

h) Verschiedenes

 

 

Art. 22

Eine ausserordentliche Vereinsversammlung wird vom Vorstand einberufen, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder, die Hälfte des Vorstandes oder ein Rechnungsrevisor dies verlangt.

 

 

Art. 23

Die Einladung zur Vereinsversammlung ist mindestens 20 Tage vor deren Abhaltung unter Angaben der Traktanden auf geeignete Art und Weise zu publizieren. Eine ausserordentliche Vereinsversammlung muss innert 30 Tagen ab Antragstellung abgehalten werden; im Übrigen unterliegt sie dem Modus der ordentlichen Vereinsversammlung. Über die Verhandlungen und Beschlüsse wird ein Protokoll geführt.

 

 

Art. 24

Verhandlungsgegenstände, die von Mitgliedern spätestens 30 Tage (Datum des Poststempels / A-Post) vor den Vereins­versammlungen dem Präsidenten eingereicht werden, müssen auf die Traktandenliste gesetzt werden. Über Verhandlungs­gegenstände, die in der Einladung nicht traktandiert sind, können keine Beschlüsse gefasst werden Anträge der Mitglieder zu traktandierten Verhandlungsgegenständen müssen spätestens fünf Tage (Datum des Poststempels / A-Post) vor der Versamm­lung dem Präsidenten zugestellt werden.

 

 

Art. 25

Bei Abstimmungen entscheidet das Einfache Mehr der anwesen­den Stimmberechtigten. Vorbehalten bleiben die Art. 36 bis 38. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid. Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute Mehr, im zweiten das relative Mehr der anwesenden Stimmberechtigten. Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, sofern nicht 1/3 der anwesenden Mitglieder geheime Durchführung verlangt.

 

Stimmrecht

Art. 26

Der Vorstand ist das leitende Organ der GGB. Er wird an der Vereinsversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, wobei die Wiederwahl möglich ist.

Anstelle eines Präsidenten und Vize-Präsidenten kann der Vorstand auch durch zwei Personen im Co-Präsidium geleitet werden.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

a) Präsident

b) Vize-Präsident

c) Chef Finanzen und Administration

d) Chef Leistungssport

e) Chef Nachwuchs

f) Chef Breitensport

g) Chef Dienstleistungen

h) Chef Kommunikation

 

Vorstand

Art. 27

Dem Vorstand obliegt die Gesamtleitung der GGB. Er vollzieht die Beschlüsse der Vereinsversammlung, vertritt den Verein nach aussen und besorgt alle Geschäfte, die nicht ausdrücklich anderen Organen vorbehalten sind. Die Aufgaben des Vor­standes können in einem durch die Vereinsversammlung beschlossenen Reglement festgesetzt werden.

Er ordnet die Besorgung seiner Geschäfte in eigener Kompetenz und ist ermächtigt, einzelne Vorstandsmitglieder, besondere Ausschüsse bzw. Kommissionen und eine Geschäftsleitung mit bestimmten Aufgaben zu betrauen, soweit diese von der Ver­einsversammlung aufgrund des Reglements delegierbar an den Vorstand übertragen worden sind.


Der Vorstand kann die einzelnen Aufgaben seiner Mitglieder, allfälliger Ausschüsse bzw. Kommissionen und der Geschäfts­leitung in einem Pflichtenheft festlegen.

Der Vorstand wird von einem Sekretariat unterstützt.

Der Vorstand tritt auf Einladung des Präsidenten so oft es die Geschäfte erfordern zusammen, in der Regel alle zwei Monate.

Der Vorstand regelt die rechtsverbindliche Zeichnungsberechti­gung für den Verein, wobei jedoch keine Einzelunterschriften erteilt werden dürfen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit dem absoluten Mehr der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmen­gleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über die Verhandlungen und Beschlüsse wird ein Protokoll geführt.

Schriftliche Beschlussfassung ist möglich, sofern nicht ein Mitglied mündliche Beratung verlangt.

 

 

Art. 28

Die Vereinsversammlung wählt zwei Rechnungsrevisoren, welche dem Vorstand nicht angehören dürfen. Ihre Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl für zwei weitere Amts­perioden ist möglich. Die Revisoren prüfen die Jahresrechnung und allfällige Nebenrechnungen, erstatten der Vereinsversamm­lung Bericht und stellen Antrag.

 

Rechnungsrevision

 

 

 

 

V. Finanzen

Art. 29

Die GGB führt eine Gesamtkasse. Der Vorstand kann für bestimmte Anlagen oder Tätigkeiten die Führung einer separaten Buchhaltung anordnen, welche aber in die Gesamtabrechnung integriert wird.

 

Vereinskasse

Art. 30

Zur zusätzlichen finanziellen Unterstützung der sportlichen Tätig­keit der GGB besteht eine rechtlich unabhängige Gönner­vereinigung. Der Vorstand ist befugt, Gönnern die Benützung der von der GGB angebotenen Infrastruktur zu gestatten.

 

Gönnervereinigung

Art. 31

Die GGB kann für bestimmte Zwecke Spezialfonds errichten. Über die Verwendung von Schenkungen und Vermächtnissen zugunsten der GGB, die mit keiner Zweckbestimmung verbunden sind, entscheidet der Vorstand.

 

 

Art. 32

Die Höhe der Mitgliederbeiträge wird von der Vereinsversamm­lung jährlich festgesetzt. Diese betragen jedoch höchstens CHF 500.00 pro Jahr. Ehren- und Freimitglieder sind von der Bezahlung eines Beitrages befreit. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich eingezogen. Erfolgt der Eintritt nach dem 1. Juli, ist nur der halbe Beitrag geschuldet.

 

 

Art. 33

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

 

Haftung

Art. 34

Der Vorstand legt das Geschäftsjahr fest.

 

Geschäftsjahr

 

 

 

 

VI. Publikationsorgan / Archiv

Art. 35

Der Vorstand legt das offizielle Publikationsorgan fest. Die GGB kann zudem ein Mitteilungsblatt herausgeben, welches durch Aufnahme von Inseraten möglichst kostengünstig gestaltet werden soll.

 

Mitteilungen

Art. 36

Publikationen des Vereins sowie wichtige Vereinsakten (Protokolle, Jahresberichte, Jahresrechnungen) sind in geeigneter Weise zu archivieren.

 

 

 

 

 

 

VII. Schlussbestimmungen

Art. 37

Eine Teil- oder Totalrevision der Statuten kann vom Vorstand oder von 1/10 der Mitglieder beantragt werden und wird von der Vereinsversammlung mit Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen.

 

Statutenänderung

Art. 38

Die Auflösung oder Fusion der GGB sowie die Abspaltung von Vermögensanteilen des Vereins kann nur mit Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Vereinsversammlung beschliesst über die Ver­wendung des Vereinsvermögens.

 

Auflösung / Fusion / Abspaltung

Art. 39

Verfügungen über die im Eigentum der GGB stehenden Liegen­schaft „Dürrentannen“ bedürfen der vorgängigen Zustimmung der Vereinsversammlung mit Zustimmung von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Als Verfügungen in diesem Sinne gilt die Veräusserung, der Tausch, die Schenkung, die Ein­räumung eines Nutzniessungs- oder Wohnrechtes, die Begrün­dung eines selbständigen, dauernden Baurechtes sowie der Abschluss eines Mietvertrages.

 

 

Art. 40

Diese Statuten treten mit ihrer Annahme durch die Vereins­versammlung vom 26. April 2000 in Kraft und ersetzen die bis­herigen Statuten.

 

 

 

 

Statutenergänzung: Vereinsversammlung vom 27. März 2009.